-
23.03.2011
- → Antifaschismus
Erhalt eines Mahnmals gefordert
Stuttgart. Namhafte Persönlichkeiten fordern den Erhalt des
Stuttgarter Hotels Silber als geschichtliches Mahnmal. In dem
Gebäude war in der Zeit des deutschen Faschismus 1933 bis 1945
die Landeszentrale der Geheimen Staatspolizei (Gestapo)
untergebracht. Auf dem Gelände sollen nun Geschäfte,
Restaurants und ein Hotel entstehen. Auch Landesministerien sollen
dort untergebracht werden.
In einem am vergangenen Donnerstag verbreiteten offenen Brief forderten die 50 Unterzeichner die baden-württembergischen Grünen auf, sich noch vor der Landtagswahl am 27. März für den Erhalt des Mahnmals einzusetzen. Die Grünen könnten bei einer Regierungsbeteiligung nach der Wahl den Abriß des Gebäudes verhindern. Außerdem sei die Partei das Zünglein an der Waage im Stuttgarter Gemeinderat, der die Baugenehmigung erteilen müsse. Unter den Unterzeichnern sind die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD), Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek und DGB-Chef Michael Sommer.(dapd/jW)
In einem am vergangenen Donnerstag verbreiteten offenen Brief forderten die 50 Unterzeichner die baden-württembergischen Grünen auf, sich noch vor der Landtagswahl am 27. März für den Erhalt des Mahnmals einzusetzen. Die Grünen könnten bei einer Regierungsbeteiligung nach der Wahl den Abriß des Gebäudes verhindern. Außerdem sei die Partei das Zünglein an der Waage im Stuttgarter Gemeinderat, der die Baugenehmigung erteilen müsse. Unter den Unterzeichnern sind die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD), Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek und DGB-Chef Michael Sommer.(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Antifaschismus