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Kundus: 35 Tote bei Selbstmordanschlag

Kundus. Beim schwersten Anschlag im nordafghanischen Kundus seit dem Sturz des Taliban-Regimes sind mindestens 35 Menschen getötet worden. Zudem seien 34 Menschen bei dem Attentat im Einsatzgebiet der Bundeswehr am Montag verletzt worden, als sich ein Selbstmordattentäter vor einem Rekrutierungszentrum der Armee in Kundus-Stadt in die Luft sprengte. Das sagte der Chef des Provinzkrankenhauses, Humayun Khamosh, der Nachrichtenagentur dpa. Deutsche Soldaten waren laut Bundeswehr nicht betroffen. Nach Regierungsangaben waren die meisten Opfer vom Montag junge Männer, die am Rekrutierungszentrum in der Stadtmitte anstanden, um sich freiwillig für den Armeedienst zu melden. Unter den Toten sind aber auch mehrere Kinder. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.03.2011, Seite 1, Ausland

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