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Scharfe Kritik an Bundeswehrreform

Berlin. Nach dem Rücktritt von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wird dessen Bundeswehrreform von Kritikern in der Luft zerrissen. Nicht nur die SPD-Opposition äußerte sich am Wochenende kritisch, sondern auch Politiker von Union und FDP. Tenor: Die Reform ist unüberlegt und stürzt die Truppe sowie den bisherigen Zivildienst ins Chaos.

Der schleswig-holsteinische CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Christian von Boetticher sprach laut Spiegel von einer »riesigen, offenen Baustelle« und nannte das Vorgehen der Regierungskoalition in Sachen Reform »abenteuerlich«. Der frühere Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) sagte der Wirtschaftswoche, ein Einsparpotential von 8,3 Milliarden Euro, wie von Guttenberg geplant, sei »auf keinen Fall drin«.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.03.2011, Seite 5, Inland

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