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Chemnitz: Über 1000 bei Antinazidemo

Chemnitz. Mehr als tausend Bürger haben im sächsischen Chemnitz gegen einen Aufmarsch der rechtsextremen NPD protestiert. Die knapp zwei Dutzend Gegenkundgebungen und Demonstrationen verliefen nach Angaben der Polizei friedlich. »Es gab Versuche, den Marsch zu blockieren«, sagte eine Polizeisprecherin. Die Blockaden seien aber aufgelöst und die Demonstranten weggetragen oder abgedrängt worden.

Die Stadt hatte den Aufmarsch der Rechtsextremen ursprünglich untersagt. Das Verwaltungsgericht Chemnitz hob das Verbot wieder auf. Die Polizei hatte dann angekündigt, bei gewalttätigen Aktionen entschlossen durchzugreifen, und deutlich gemacht, daß die Störung einer angemeldeten Kundgebung strafbar sei. An dem NDP-Marsch anläßlich des 66.Jahrestages der Zerstörung der Stadt am 5. März 1945 hatten etwa 300 Menschen teilgenommen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2011, Seite 5, Inland

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