Ärger wegen Boni für Irlands Banker
Dublin. Wegen eines Streits über Bonuszahlungen droht Irlands
größter Bank ein Stopp der Staatshilfen. Die Regierung
fühlt sich nach eigener Auskunft von der schwer angeschlagenen
Bank of Ireland hinters Licht geführt und warnt im
Wiederholungsfall vor einem Entzug der Unterstützung. In einem
am Donnerstag veröffentlichten Bericht des Finanzministeriums
werden dem Geldhaus, das sich zu 36 Prozent im Staatsbesitz
befindet, »irreführende Informationen« über
Sondervergütungen für Spitzenkräfte
vorgeworfen.
Dem Ministeriumsbericht zufolge gewährte die Bank of Ireland mitten in der Krise zwischen September 2008 und Dezember 2010 »Boni und Boni-ähnliche Zahlungen« von insgesamt 66,37 Millionen Euro.
(Reuters/jW)
Dem Ministeriumsbericht zufolge gewährte die Bank of Ireland mitten in der Krise zwischen September 2008 und Dezember 2010 »Boni und Boni-ähnliche Zahlungen« von insgesamt 66,37 Millionen Euro.
(Reuters/jW)
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