Zum Inhalt der Seite

Ärger wegen Boni für Irlands Banker

Dublin. Wegen eines Streits über Bonuszahlungen droht Irlands größter Bank ein Stopp der Staatshilfen. Die Regierung fühlt sich nach eigener Auskunft von der schwer angeschlagenen Bank of Ireland hinters Licht geführt und warnt im Wiederholungsfall vor einem Entzug der Unterstützung. In einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des Finanzministeriums werden dem Geldhaus, das sich zu 36 Prozent im Staatsbesitz befindet, »irreführende Informationen« über Sondervergütungen für Spitzenkräfte vorgeworfen.

Dem Ministeriumsbericht zufolge gewährte die Bank of Ireland mitten in der Krise zwischen September 2008 und Dezember 2010 »Boni und Boni-ähnliche Zahlungen« von insgesamt 66,37 Millionen Euro.

(Reuters/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!