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Mädchenbildung in Gefahr

Berlin/Bonn. Eine der »wenigen echten Erfolgsgeschichten in Afghanistan droht zu scheitern«. Dies ist das Fazit der am 24. Februar veröffentlichten Studie »High Stakes – Girls’ Education in Afghanistan« von Oxfam, Care und 14 weiteren Entwicklungsorganisationen. Der Befragung von 1600 Schülerinnen, Eltern und Lehrern in Afghanistan zufolge gefährden Armut, frühe oder erzwungene Heirat und die schwierige Sicherheitslage bisherige Erfolge. Die Herausgeber fordern daher die internationale Gemeinschaft und die afghanische Regierung auf, mehr in die Bildung der Mädchen zu investieren. Neben geeigneten Schulgebäuden fehlen laut Untersuchung vor allem qualifizierte Lehrerinnen. In umkämpften Landesteilen schicken viele Eltern ihre Töchter nicht mehr zur Schule.

(jW)

www.care.de
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.02.2011, Seite 15, Feminismus

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