Zum Inhalt der Seite

Basketball: Bauermann liest

Köln. Bundestrainer Dirk Bauermann hat gut vier Monate vor der EM in Litauen aus der Zeitung erfahren, daß er auf seine Spitzenkraft Dirk Nowitzki nicht unbedingt zählen kann. »In einem Interview hat Dirk gerade gesagt, daß ihn die Knieverletzung, die er kürzlich hatte, etwas zweifeln läßt«, wird der Coach im Kicker vom Montag zitiert. »Das hört sich an wie ein Rückzug auf Raten.« Bauermann hält die zwei Großverdiener aus der NBA in seinem Kader für unersetzlich: »Wenn wir eine realistische Chance haben wollen, uns mit dem Finaleinzug für Olympia zu qualifizieren, brauchen wir Nowitzki und Chris Kaman.« Am Sonntag triumphierte Bauermann als Trainer des Zweitligaspitzenreiters Bayern München. 82:75 wurde gegen die Baskets Würzburg gewonnen. Vor einer Rekordkulisse von 12200 Zuschauern, darunter Edmund Stoiber und Uli Hoeneß plus Hofstaat (Christian Nerlinger, Louis van Gaal nebst Gattin Truus, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Mario Gomez, Thomas Müller etc.).

(sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.02.2011, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!