-
19.02.2011
- → Inland
Geißler fordert Baurechtsreform
Mainz. »Stuttgart 21«-Schlichter Heiner Geißler
hat eine grundlegende Reform des Bau- und Planungsrechts in
Deutschland gefordert. Bei Großprojekten der
öffentlichen Hand sollten die Bürger künftig schon
zu Beginn der Planungen einbezogen werden, sagte der CDU-Politiker
am Freitag in Mainz.
Die Politik müsse akzeptieren, daß Bau- und Investitionsprojekte im Zweifelsfall auch abgelehnt werden können. In den Landtagen sollte ein Etat eingerichtet werden, aus dem Projektgegner ihre Gutachter und Sachverständigen finanzieren könnten.
(dapd/jW)
Die Politik müsse akzeptieren, daß Bau- und Investitionsprojekte im Zweifelsfall auch abgelehnt werden können. In den Landtagen sollte ein Etat eingerichtet werden, aus dem Projektgegner ihre Gutachter und Sachverständigen finanzieren könnten.
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland