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Infrastruktur

Hubertz und Klingbeil: Sondervermögen schneller nutzen

Foto: Kay Nietfeld/dpa
Wohnministerin Verena Hubertz (SPD) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) auf einer Pressekonferenz (Berlin, 18.6.2025)

Berlin. Das Geld aus den 500 Milliarden Sonderschulden für Infrastruktur fließt aus Sicht von Bauministerin Verena Hubertz bisher nicht schnell genug ab. Der Investitionsstau sei zwar ein Stück weit aufgelöst worden, sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag beim Tag der Bauindustrie in Berlin. Aber sie stimme zu, »dass das Geld an einigen Stellen auch schneller fließen müsste«.

Auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) forderte bei derselben Veranstaltung: »Wir brauchen Tempo.« Die Investitionen müssten schnell im Land ankommen. »Ich bin der erste Finanzminister, der sagt: Das Geld muss jetzt unter die Leute gebracht werden«, sagte der SPD-Chef.

Er kritisierte, dass das Infrastrukturzukunftsgesetz zur Beschleunigung von Verfahren schon vier Monate im Bundestag liege. Debatten gebe es darum, ob alle mit dem Sondervermögen finanzierten Projekte von überragendem öffentlichem Interesse sein sollten. »Aber ich sage Ihnen, das muss am Ende so sein«, sagte Klingbeil. Er betonte auch: »Wir müssen echt aufpassen, dass wir die Dinge da nicht verstolpern, dass wir da schneller sind.« (dpa/jW)

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Erschienen am 08.05.2026, Inland

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