-
14.02.2011
- → Ausland
Anschlag auf schiitische Pilger
Bagdad. Ein Selbstmordanschlag auf einen Bus schiitischer Pilger
hat im Irak 36 Menschen das Leben gekostet. Weitere 64 wurden
verletzt.Der Attentäter zündete seinen Sprengsatz am
Samstag in Samarra, als die Pilger von einer Fahrt zu der Moschee
Al-Askarai zurückkehrten.
Die Moschee in Samarra ist ein beliebtes Ziel für Pilger. Nach einem Bombenanschlag auf die Moschee im Jahr 2006 war es zu Jahre andauernden Vergeltungsaktionen zwischen Sunniten und Schiiten gekommen. Der Wiederaufbau der goldenen Kuppel der Moschee ist bis heute nicht abgeschlossen. (dapd/jW)
Die Moschee in Samarra ist ein beliebtes Ziel für Pilger. Nach einem Bombenanschlag auf die Moschee im Jahr 2006 war es zu Jahre andauernden Vergeltungsaktionen zwischen Sunniten und Schiiten gekommen. Der Wiederaufbau der goldenen Kuppel der Moschee ist bis heute nicht abgeschlossen. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland