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Stadtwerke wollen sich zurückziehen

Frankfurt/Main. Aus Angst um ihre Investitionen in Millionenhöhe erwägen 23 Stadtwerke aus vier Bundesländern, nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau, sich aus einem gemeinsam geplanten Kraftwerksbau mit dem Energiekonzern RWE zurückzuziehen. Das gehe aus internen E-Mails von Kommunalpolitikern und Aufsichtsratsmitgliedern hervor, wie das Blatt in seiner Samstagausgabe schreibt. Danach haben mehrere am Steinkohlekraftwerk Hamm beteiligte Stadtwerke Gutachten zur Renditeaussicht in Auftrag gegeben. Während RWE den Stadtwerken bei Baustart 2008 noch 6,5 Prozent Rendite in Aussicht gestellt habe, bezweifeln die Gutachter den E-Mails zufolge inzwischen, »ob das Steinkohlekraftwerk noch wirtschaftlich betrieben werden kann und für den häufigen Teillastbetrieb überhaupt gerüstet ist«. Das Kraftwerk soll in einem Jahr ans Netz gehen.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.02.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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