Weltweiter Hunger und steigende Preise
Mailand/Washington. Angetrieben von Spekulanten und der angeblich
anziehenden Weltwirtschaft laufen die Nahrungsmittelpreise aus dem
Ruder: Das von der UN-Organisation für Landwirtschaft und
Ernährung (FAO) ermittelte Preisbarometer kletterte zu
Jahresbeginn auf einen Rekordwert, wie die in Rom ansässige
Behörde am Donnerstag mitteilte. Damit wurde der bisherige
Höchststand aus dem Jahr 2008 übertroffen.
Damals hatten die explodierenden Nahrungsmittelpreise Hungerrevolten ausgelöst – unter anderem in Afrika und der Karibik.
Weltbank-Präsident Robert Zoellick forderte die Gruppe der größten Industrie- und Schwellenländer (G20) auf, das Thema Ernährung nun endlich ganz oben auf die Agenda zu setzen. »Wir müssen uns auf weiter steigende Rohstoffpreise einstellen, das gilt auch für Agrarrohstoffe«, sagte Zoellick der Nachrichtenagentur Reuters. (Reuters/ jW)
Damals hatten die explodierenden Nahrungsmittelpreise Hungerrevolten ausgelöst – unter anderem in Afrika und der Karibik.
Weltbank-Präsident Robert Zoellick forderte die Gruppe der größten Industrie- und Schwellenländer (G20) auf, das Thema Ernährung nun endlich ganz oben auf die Agenda zu setzen. »Wir müssen uns auf weiter steigende Rohstoffpreise einstellen, das gilt auch für Agrarrohstoffe«, sagte Zoellick der Nachrichtenagentur Reuters. (Reuters/ jW)
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