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Berliner Treberhilfe avisiert Reformen

Berlin. Die in die Schlagzeilen geratene Berliner Treberhilfe will künftig verstärkt auf Dialog und Reformen setzen. Eine Lösung mit allen Beteiligten erscheine als »der bestmögliche Weg, um die seit über 20 Jahren erfolgreiche Leistungspartnerschaft zwischen öffentlicher Hand und Treberhilfe zu erneuern«, sagte der Geschäftsführer des Sozialunternehmens, Gideon Joffe, am Donnerstag. Dazu soll ein von Treberhilfe und Senatsverwaltung paritätisch besetzter sechsköpfiger Vermittlungsrat eingerichtet werden. Die Treberhilfe steht im Fokus, seit Anfang 2010 bekannt wurde, daß der frühere Geschäftsführer Harald Ehlert einen Maserati als Dienstwagen nutzte. Darüber hinaus soll Ehlert ein Jahresgehalt von 300000 bis 350000 Euro bezogen haben. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.01.2011, Seite 5, Inland

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