-
28.01.2011
- → Ausland
Australien kündigt Sondersteuer an
Sydney. Die australische Regierung will einen Teil der Kosten der
schweren Überschwemmungen im Osten des Landes mit einer
Sondersteuer auffangen. Bürger mit einem Jahreseinkommen von
mehr als 50000 australischen Dollar (36000 Euro) sollen
künftig eine Sonderabgabe von 0,5 Prozent zahlen,
kündigte Premierministerin Julia Gillard am Donnerstag an.
Ausgenommen seien Haushalte, die von dem Hochwasser direkt
betroffen seien. Die Regierung erhofft sich davon Einnahmen in
Höhe von 1,8 Milliarden Dollar. Laut Gillard werden die
Überschwemmungen den Staatshaushalt nach ersten groben
Schätzungen mit rund 5,6 Milliarden Dollar belasten.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland