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Importpreise treiben Inflationsängste

Berlin. Der stärkste Anstieg der Importpreise seit fast drei Jahrzehnten schürt die Inflationssorgen in Deutschland. Die Einfuhren verteuerten sich im Dezember um 12,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, weil Energie, Rohstoffe und Nahrungsmittel deutlich mehr kosteten. Eine höhere Teuerungsrate hat es zuletzt im Oktober 1981 mit 13,7 Prozent gegeben, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Diese Kostenexplosion für die Unternehmen wird früher oder später auch die Verbraucher erreichen, warnen Experten.

»Sehr hohe Inflationsraten stehen nicht unmittelbar bevor«, sagte das Mitglied des Sachverständigenrates Beatrice Weder di Mauro zu Reuters. Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, sagte der Bild-Zeitung: »Ein Anstieg der Inflationsrate in den nächsten zwei bis drei Jahren bis auf vier Prozent ist durchaus möglich«. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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