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Camus schrubben

Das Erbe des existentialistischen Literaten Albert Camus ist für seine Tochter Catherine nicht so einfach. »Manchmal hatte ich schon den Eindruck, daß man mich enteignet, mir mein eigenes Leben geraubt hat«, sagte die Nachlaßverwalterin des Literatur-Nobelpreisträgers (1913–1960) der Frankfurter Rundschau (Samstagausgabe). Dieses Grämen komme aber selten vor. Meist mache ihre Arbeit Spaß, »und ich mache sie mit derselben Sorgfalt, als würde ich den Boden schrubben«, sagte die 65jährige. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2011, Seite 13, Feuilleton

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