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Russischer Präsident besucht Palästina
Jericho. Der russische Präsident Dmitri Medwedew ist am
Dienstag zu einem Besuch in Jericho im Westjordanland eingetroffen.
Die Altstadt war mit russischen und palästinensischen Flaggen
geschmückt, die militärische Ehrenwache marschierte auf,
und der rote Teppich wurde ausgerollt. Der palästinensische
Chefunterhändler Sajeb Erakat sagte, der Besuch Medwedews sei
eine Möglichkeit zu zeigen, daß die Palästinenser
bereit für einen eigenen Staat seien. »Schaut uns an.
Wir sind bereit für die Unabhängigkeit. Das ist die
Botschaft«, erklärte er. Aus der russischen Delegation
hieß es, Moskau sei nach wie vor daran interessiert,
Gastgeber von Nahostverhandlungen zu sein.
Bei einem Zwischenfall an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel sind unterdessen nach palästinensischen Angaben am Dienstag ein Mensch getötet und zwei weitere verletzt worden. Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Gaza mitteilte, hatten israelische Panzer das Feuer auf die Männer eröffnet. Von Tel Aviv wurde ein Angriff zunächst nicht bestätigt. (dapd/jW)
Bei einem Zwischenfall an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel sind unterdessen nach palästinensischen Angaben am Dienstag ein Mensch getötet und zwei weitere verletzt worden. Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Gaza mitteilte, hatten israelische Panzer das Feuer auf die Männer eröffnet. Von Tel Aviv wurde ein Angriff zunächst nicht bestätigt. (dapd/jW)
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