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GDL kündigt härtere Gangart an

Düsseldorf. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, hat der Deutschen Bahn AG und ihren privaten Konkurrenten eine Frist für eine gütliche Einigung in der laufenden Tarifrunde gesetzt. Die Gewerkschaft fordert für die Lokführer Lohnerhöhungen bei der DB und die Anhebung der Vergütung bei den Privatbahnen auf das Niveau des Marktführers. Er sei nicht optimistisch, »daß wir uns da noch friedlich einigen«, sagte Weselsky der in Düsseldorf erscheinenden Wirtschaftswoche. Daher werde es Ende Januar eine Zäsur geben. »Wenn es bis dahin keine Fortschritte gibt, wird es Warnstreiks geben und dann möglicherweise eine Urabstimmung über einen Arbeitskampf.« (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.01.2011, Seite 4, Inland

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