-
10.01.2011
- → Ausland
USA: Attentat auf Kongreßabgeordnete
Tucson. Fassungslosigkeit und Bestürzung haben die USA nach
einem Blutbad auf einer politischen Veranstaltung in Tucson im
Bundesstaat Arizona erfaßt. Die Kongreßabgeordnete
Gabrielle Giffords kämpfte am Sonntag in einer Klinik um ihr
Leben, nachdem ein 22jähriger ihr am Samstag in den Kopf
geschossen und zudem sechs Menschen getötet hatte. Die Polizei
fahndete nach einem möglichen Komplizen. Laut Polizei
eröffnete der Mann aus einer Pistole vom Typ Glock 9mm das
Feuer auf die Menge, die zu einer Informationsveranstaltung der
demokratischen Politikerin vor einem Einkaufszentrum gekommen war.
Unter den Toten waren demnach ein neunjähriges Mädchen
und ein Bundesrichter aus Arizona. Zudem wurden zwölf Menschen
verletzt. Der Schütze, den US-Medien als Jared Lee L.
identifizierten, wurde festgenommen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland