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BND-Vorläufer kannte Eichmanns Versteck

Berlin. Der Vorläufer des Bundesnachrichtendienstes (BND) kannte offenbar Jahre vor der Verhaftung von Adolf Eichmann dessen Aufenthaltsort. Dies gehe aus einem Eintrag von 1952 in den Akten der Organisation Gehlen hervor, berichtete die Bild-Zeitung am Samstag. Eichmann war unter dem Naziregime maßgeblich für die Organisation der Deportation und Ermordung europäischer Juden verantwortlich. Er wurde 1960 von israelischen Agenten in Argentinien gefaßt und 1961 in Jerusalem zum Tode verurteilt.

Das Bundeskanzleramt verweigert bislang die Herausgabe der Akten aus den 50er bis 70er Jahren. Die deutsch-argentinische Journalistin Gaby Weber hatte dagegen geklagt und im April 2010 einen Zwischenerfolg vor dem Bundesverwaltungsgericht erreicht. Auch Bild klagt auf Herausgabe der Akten. Ein Teil wurde der Zeitung dem Bericht zufolge nun vorgelegt.
(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.01.2011, Seite 2, Inland

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