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CSU gegen ­Zuwanderung

Köln. Der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Hans-Peter Friedrich, hat eine gezielte Förderung der Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland strikt abgelehnt. Um den Fachkräftemangel zu bekämpfen, müsse die deutsche Wirtschaft vielmehr junge Menschen ausbilden und ältere Menschen qualifizieren, sagte Friedrich am Sonntag im Deutschlandfunk. Deutschland müsse stärker europäisch denken, forderte er. In Europa gebe es 22 Millionen Arbeitslose, »die unsere gemeinsamen wirtschaftlichen Perspektiven belasten«. Zudem würden infolge der Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für Osteuropäer ab dem 1. Mai Tausende Arbeitskräfte nach Deutschland kommen. Darauf müsse das Land vorbereitet sein, unter anderem mit Maßnahmen zur Verhinderung von Lohndumping.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.01.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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