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Lubmin: Eine Milliarde Kosten für Atommüllager

Lubmin. Die bundeseigene Energiewerke Nord GmbH (EWN) rechnet für die langfristige Zwischenlagerung abgebrannter Brennelemente in Lubmin mit hohen zusätzlichen Kosten. Weil bundesweit kein Atommüllendlager in Sicht sei, müsse man mit verlängerten Zwischenlagerzeiten rechnen, die zusätzlich Geld kosteten, sagte der zum Jahresende scheidende Geschäftsführer Dieter Rittscher am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur dapd. Man kalkuliere inzwischen mit einem Gesamtaufwand von etwa einer Milliarde Euro bis zum Jahr 2080.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.12.2010, Seite 2, Inland

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