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Iran: Hinrichtung von Kurden gestoppt
Teheran. Die iranischen Behörden haben die Hinrichtung eines
kurdischen Studenten offenbar in letzter Minute gestoppt. Wie die
halbamtliche Nachrichtenagentur ISNA am Sonntag mitteilte, hatte
der Anwalt des zum Tode Verurteilten eine erneute Untersuchung des
Falles gefordert.
Der Student Habibolla Latifi war im Jahr 2008 zum Tode verurteilt worden, weil er die Organisation PEJAK unterstützt haben soll, die als iranischer Flügel der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) gilt. Die iranischen Behörden machen die Organisation für Angriffe auf die Streitkräfte des Landes verantwortlich. Latifi bestreitet jedoch jegliche Beteiligung. (dapd/jW)
Der Student Habibolla Latifi war im Jahr 2008 zum Tode verurteilt worden, weil er die Organisation PEJAK unterstützt haben soll, die als iranischer Flügel der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) gilt. Die iranischen Behörden machen die Organisation für Angriffe auf die Streitkräfte des Landes verantwortlich. Latifi bestreitet jedoch jegliche Beteiligung. (dapd/jW)
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