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Fluchten aus Côte d’Ivoire

Abidjan. Nach den Turbulenzen während und nach der Präsidentschaftswahl in Côte d’ Ivoire (Elfenbeinküste) haben nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen Tausende Menschen das Land verlassen. 14000 Menschen hätten im Osten Liberias Zuflucht gefunden, teilte die in Genf ansässige Organisation am Samstag mit.

Unterdessen hat die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) dem ivorischen Staatschef Laurent Gbagbo mit einer Militärintervention gedroht. Sollte Gbagbo die Macht nicht abgeben, werde die ECOWAS »alle geeigneten Maßnahmen, darunter den Einsatz legitimer Gewalt« ergreifen, erklärte die Gemeinschaft nach einem Krisengipfel am Freitag im nigerianischen Abuja. Die Generalstabschefs der Mitgliedsländer würden sich treffen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Zunächst werde aber am Dienstag eine ECOWAS-Delegation nach Abidjan entsandt, um Gbagbo ultimativ zum Rückzug zu bewegen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.12.2010, Seite 6, Ausland

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