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Verhandlungen mit der Guerilla

Davao. Nach sechs Jahren hat sich die philippinische Regierung unter Präsident Benigno Aquino III. auf eine Wiederaufnahme von Friedensgesprächen mit Rebellen der marxistischen Neuen Volksarmee (NPA) geeinigt. Der Chefunterhändler der Regierung, Alexander Padilla, führte den Durchbruch auf die politische Aufbruchsstimmung zurück, die nach der Wahl Aquinos im Mai entstanden sei.

So stehe Aquino für eine »neue Dynamik« in den Philippinen, sagte Padilla. Mit seinen Versprechen, gegen Armut, Korruption und Menschenrechtsverstöße vorgehen zu wollen, habe der neue Präsident über Partei­grenzen hinweg breite Unterstützung und Vertrauen erworben, erklärte er. Mit Blick auf die angekündigten Verhandlungen mit der NPA sagte Padilla, dies könne für die Gruppierung der beste Weg sein, um tatsächlich eine politische Einigung hervorzubringen.

Nunmehr sollen Mitte Feb­ruar in der norwegischen Hauptstadt Oslo sechstägige Verhandlungen stattfinden. Überdies einigte sich die NPA mit der Regierung zu Weihnachten auf einen Waffenstillstand, der bis zum 3. Januar andauern soll.
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Seit nunmehr 42 Jahren operiert die (NPA) vor allem in den ländlichen Regionen der Philippinen.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.12.2010, Seite 7, Ausland

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