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Mercedes setzt in Rußland auf GAS

Hamburg/Frankfurt. Mercedes will nach einem Pressebericht den Wachstumsmarkt Rußland zusammen mit dem lokalen Partner GAS (Gorkowski Awtomobilny Sawod) erobern. Der Daimler-Konzern wolle am 23. Dezember einen Vertrag mit dem zweitgrößten russischen Automobilproduzenten unterschreiben, berichtet der Spiegel. GAS soll in seinen Werken den Mercedes-Benz-Transporter »Sprinter« für den russischen Markt produzieren. In diesem Jahr verkaufte Mercedes-Benz dem Bericht zufolge weniger als 2000 Transporter in Rußland. Einer der Gründe dafür sind hohe Einfuhrzölle, die die aus Deutschland gelieferten Modelle verteuern. Dieser Wettbewerbsnachteil soll durch die Auftragsfertigung bei GAS künftig beseitigt werden. Daimler-Chef Dieter Zetsche äußerte sich in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung insgesamt hochzufrieden: »Die Zahl der Autos in der Welt wird sich in den nächsten 20 Jahren verdoppeln«. Der Konzern rechne für 2010 mit einem neuen Produktionsrekord.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.12.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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