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Deutsche Banken brauchen Irland

Washington. Deutsche Banken sind nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) stärker als andere ausländische Kreditinstitute im krisengeschüttelten Irland engagiert. Sie haben dort Kredite in Höhe von 113 Milliarden Euro vergeben, wie aus einem am Freitag (Ortszeit) in Washington veröffentlichten Bericht des IWF hervorgeht. Dies entspreche 1,8 Prozent ihres Kapitals. Britische Banken sind demnach mit umgerechnet 107 Milliarden Euro in Irland engagiert, US-Istitute mit 47 Milliarden Euro. Zwischen 2003 und 2007 hat eine Immobilienblase den Finanzsektor Irlands aufgebläht. Damals verdoppelte sich nahezu die Zahl der Kredite, die Privatleute meist zur Finanzierung von Eigenheimen aufnahmen. Inzwischen ist die Immobilienblase allerdings geplatzt.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.12.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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