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Machtkampf eskaliert in Gewalt

Abidjan. Der Machtkampf um das Präsidentenamt in Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) eskaliert. Nachdem Oppositionsführer Alassane Ouattara zur Besetzung des staatlichen Fernsehsenders RTI aufgerufen hatte, lösten Polizei und Militär Kundgebungen von dessen Anhängern auf. Dabei wurden vier Menschen erschossen. Die Krise in dem westafrikanischen Land war durch die Wahlen am 28. November ausgelöst worden. Gemäß den Ergebnissen der unabhängigen Wahlkommission hatte Ouattara diese Abstimmung gewonnen. Der Verfassungsrat erklärte die Ergebnisse jedoch für ungültig und Amtsinhaber Laurent Gbagbo zum Sieger.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.12.2010, Seite 6, Ausland

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