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17.12.2010
- → Kapital & Arbeit
Kritik an den Fischsortimenten
Hamburg. Supermärkte und Lebensmitteldiscounter sollten beim
Fischverkauf noch stärker auf den Schutz gefährdeter
Arten achten und dazu ihre Einkaufsrichtlinien überarbeiten.
Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung von elf
Unternehmen, die die Umweltorganisation Greenpeace am Donnerstag in
Hamburg vorstellte. Die nachhaltigste Einkaufspolitik zeigte
demnach erneut Kaufland, gefolgt von Bünting, Norma und Rewe.
Die rote Ampel bekamen dagegen Aldi Nord, Kaiser’s Tengelmann
sowie die Metro Group. Der Organisation zufolge haben einige
Unternehmen als Reaktion auf die Bedrohung der Fischbestände
gefährdete Arten aus dem Sortiment genommen. Dazu zählten
etwa Aal, Rotbarsch, Blauflossen-Thunfisch oder Dornhai. (AFP/jW)
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