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Kritik an den Fischsortimenten

Hamburg. Supermärkte und Lebensmitteldiscounter sollten beim Fischverkauf noch stärker auf den Schutz gefährdeter Arten achten und dazu ihre Einkaufsrichtlinien überarbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung von elf Unternehmen, die die Umweltorganisation Greenpeace am Donnerstag in Hamburg vorstellte. Die nachhaltigste Einkaufspolitik zeigte demnach erneut Kaufland, gefolgt von Bünting, Norma und Rewe. Die rote Ampel bekamen dagegen Aldi Nord, Kaiser’s Tengelmann sowie die Metro Group. Der Organisation zufolge haben einige Unternehmen als Reaktion auf die Bedrohung der Fischbestände gefährdete Arten aus dem Sortiment genommen. Dazu zählten etwa Aal, Rotbarsch, Blauflossen-Thunfisch oder Dornhai. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.12.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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