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Gericht verurteilt Fluggesellschaft

Paris. Rund zehn Jahre nach dem Absturz einer »Concorde« bei Paris hat ein Gericht die Fluggesellschaft Continental zu einer Geldstrafe verurteilt. Gegen einen Mechaniker der US-Airline verhängten die Richter zudem eine 15monatige Bewährungsstrafe. Alle übrigen Angeklagten wurden von dem Gericht in Pontoise im Norden der französischen Hauptstadt freigesprochen. Bei dem Absturz des Überschallflugzeuges der Air France im Juli 2000 waren 113 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen 97 Deutsche. Die Staatsanwaltschaft hatte Continental und fünf weiteren Angeklagten im Zusammenhang mit dem Unglück fahrlässige Tötung vorgeworfen. Von einem Continental-Flugzeug stammte ein Metallteil auf der Startbahn, das den Ermittlungen zufolge eine verhängnisvolle Kettenreaktion auslöste: Beim Überrollen der Titan-Lamelle platzte ein Reifen der Concorde, der anschließend einen Tank aufriß. Das ausströmende Kerosin entzündete sich, und die Concorde stürzte ab. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.12.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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