-
04.12.2010
- → Ausland
USA und Japan starten Manöver vor Korea
Tokio/Seoul. Trotz der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel
haben die USA und Japan am Freitag ihr bislang größtes
gemeinsames Militärmanöver begonnen. Die achttägige
Übung in japanischen Gewässern werden erstmals von
südkoreanischen Beobachtern begleitet. An dem Manöver
»Scharfes Schwert« beteiligen sich nach Armeeangaben
44000 Soldaten, 60 Kriegsschiffe und 500 Flugzeuge beider Seiten.
Die Regierung in Seoul bekräftigte unterdessen ihre
Entschlossenheit, nach dem nordkoreanischen Angriff auf die Insel
Jeonpjeong, weitere Attacken »gründlich« zu
bestrafen.
Jegliche nordkoreanische Aggression werde Luftangriffe zur Folge haben, sagte der designierte Verteidigungsminister Kim Kwan Jin bei einer Anhörung vor dem Parlament. Die Führung und die Streitkräfte Pjöngjangs seien »der wichtigste Feind« Südkoreas. (AFP/dapd/jW)
Jegliche nordkoreanische Aggression werde Luftangriffe zur Folge haben, sagte der designierte Verteidigungsminister Kim Kwan Jin bei einer Anhörung vor dem Parlament. Die Führung und die Streitkräfte Pjöngjangs seien »der wichtigste Feind« Südkoreas. (AFP/dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland