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Strafe für Widerstand gegen Beamte

Potsdam. In Zusammenhang mit dem Streit um den Uferweg am Groß-Glienicker See in Potsdam ist am Montag ein 72jähriger Berliner vom Potsdamer Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 1500 Euro verurteilt worden. Nach Ansicht des Gerichts hat der Mann Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte geleistet. Zwei Polizisten hatten seine Personalien feststellen wollen, weil er der Sachbeschädigung, versuchter Körperverletzung und des Hausfriedensbruchs verdächtigt worden war. Dem Mann war vorgeworfen worden, am 6. April in Groß-Glienicke einen Zaun beschädigt zu haben. Mit diesem hatten See-Anrainer den viele Jahre öffentlichen Uferweg versperrt, da er über Privatgelände führt.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2010, Seite 2, Inland

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