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Rumäniens Regierung für Lohnerhöhung

Bukarest. Die rumänische Regierung hat zwei Gesetzentwürfe für die Erhöhung von Löhnen verabschiedet, die Voraussetzung für finanzielle Unterstützung des wirtschaftlich gebeutelten Landes durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) sind. Die Vorlagen wurden am Mittwoch abend gebilligt und am Donnerstag dem Parlament vorgelegt. Vorgesehen ist eine Steigerung der Gehälter im öffentlichen Dienst um 15 Prozent und die Anhebung des Mindestlohns von 139 auf 156 Euro ab Januar 2011.

Ministerpräsident Emil Boc erklärte, eine weitere Erhöhung könne sich Rumänien angesichts der Wirtschaftskrise nicht leisten. Die Regierung hatte die Gehälter im öffentlichen Dienst im Sommer um ein Viertel gekürzt, was zu einer Serie von Protesten führte.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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