Zum Inhalt der Seite

Keine Hoffnung für Verschüttete

Greymouth. Nach einer neuen Explosion in einem neuseeländischen Bergwerk gibt es für die 29 eingeschlossenen Kumpel keine Hoffnung mehr. »Die Nation ist in Trauer«, sagte Premierminister John Key am Mittwoch vor Journalisten. Die Bergleute waren am Freitag nach einer ersten Detonation in der Pike-River-Kohle-Mine auf der Südinsel verschüttet worden. Wegen einer hohen Gaskonzentration unter Tage kamen die Rettungsarbeiten kaum voran. Am Mittwoch ereignete sich eine erneute Explosion. Unter den 29 vermißten Arbeitern im Alter zwischen 17 und 62 Jahren sind 24 Neuseeländer, zwei Australier, zwei Briten und ein Südafrikaner.

(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.11.2010, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!