Zum Inhalt der Seite

Somalia: Tausende Zivilisten getötet

Mogadischu. Die Gewalt in der somalischen Hauptstadt Mogadischu hat nach Angaben von Rettungskräften seit Jahresbeginn mehr als 2100 Zivilisten das Leben gekostet. Im Zeitraum zwischen Januar 2009, als der Rettungsdienst seine Arbeit aufnahm, und Oktober 2010 wurden demnach insgesamt 4260 Menschen getötet, die meisten von ihnen Zivilpersonen. 12567 Einwohner erlitten Verletzungen. Die meisten Opfer gingen auf willkürliches Bombardement und Geschützfeuer in Mogadischu zurück, erklärten die Rettungskräfte.

(dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.11.2010, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!