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Ermittlungen gegen Bundeswehr-Gegner

Dresden. Wegen Störung des Zapfenstreichs in Dresden sind gegen zwei Bundeswehr-Kritiker Ermittlungen eingeleitet worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, sollen die beiden Männer während der militärischen Zeremonie am Montag abend per Lautsprecherwagen eine Rede von Nazi-Propagandaminister Joseph Goebbels aus dem Jahr 1943 abgespielt haben. Gegen die 32 und 39 Jahre alten Männer werde nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

Bereits zuvor waren mehrere gegen den Zapfenstreich gerichtete Plakate sichergestellt und in knapp 70 Fällen Platzverweise ausgesprochen worden. Insgesamt sicherten rund 500 Beamte die Bundeswehrtagung und den Zapfenstreich zum Jubiläum »20 Jahre Armee der Einheit« ab.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.11.2010, Seite 1, Inland

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