Zum Inhalt der Seite

Athen: Bekenntnis zu Paketbomben

Athen. Die griechische Gruppierung »Verschwörung der Zellen des Feuers« soll sich sich zu einigen der Paketbombensendungen bekannt haben, die am Monatsanfang entdeckt worden waren. Das will die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus Polizeikreisen erfahren haben. Zwei in Untersuchungshaft sitzende mutmaßliche Mitglieder der Gruppe erklärten demnach in einem Brief an die Internet-Nachrichtenseite Indymedia, sie hätten die Paketbomben verschickt, die an Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy, den Internationalen Gerichtshof in Den Haag sowie an die Botschaften Belgiens und Mexikos in Athen gerichtet waren.(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 24.11.2010, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!