-
13.11.2010
- → Ausland
Journalist erwacht aus künstlichem Koma
Moskau. Knapp eine Woche nach dem Überfall auf den russischen
Journalisten Oleg Kaschin ist der Reporter der Zeitung Kommersant
aus dem künstlichen Koma erwacht. Seine Frau Jewgenija
Milowa teilte am Freitag mit, Kaschin sei bei Bewußtsein und
habe ihre Hand gedrückt. Kaschin war am vergangenen Samstag in
der Nähe seiner Wohnung in Moskau von zwei Männern brutal
zusammengeschlagen worden. Der Überfall stand offenbar in
Zusammenhang mit seiner journalistischen Tätigkeit. Nach einer
Notoperation versetzten ihn die Ärzte in den Tiefschlaf.
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland