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Die Befürworter einer Legalisierung von Marihuana im US-Bundesstaat Kalifornien haben einen prominenten und einflußreichen Unterstützer gewonnen: Der Milliardär George Soros stiftete für ihre Kampagne eine Million Dollar (710000 Euro). Am Dienstag erschien im Wall Street Journal auch ein Gastbeitrag von Soros, in dem er meinte, »Marihuana zu regulieren und zu besteuern, würde den Steuerzahlern Milliarden Dollar für Strafverfolgung und Inhaftierungen ersparen und zusätzlich viele Milliarden Dollar an jährlichen Einnahmen bedeuten«. Außerdem werde eine Legalisierung der Droge »Verbrechen, Gewalt und Korruption in Verbindung mit dem Drogenhandel« verringern und der Polizei die Möglichkeit geben, »sich auf schwerwiegende Verbrechen zu konzentrieren«. Über den Vorschlag zur Legalisierung von Marihuana, die sogenannte »Proposition 19«, wird in Kalifornien am 2. November, dem Tag der US-Kongreßwahlen, abgestimmt. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.10.2010, Seite 12, Feuilleton

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