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UN besorgt um Griechenlands Knäste

Athen. Die Vereinten Nationen haben die Zustände in griechischen Gefängnissen als besorgniserregend kritisiert. Die Zellen seien oftmals überbelegt, außerdem sei die medizinische Versorgung der Häftlinge häufig nicht gewährleistet, sagte der Vertreter der UN-Kommission gegen Folter, Manfred Nowak, am Mittwoch. Nowak hatte zehn Tage lang Justizvollzugsanstalten, Polizeiwachen und Abschiebegefängnisse besucht. Derzeit befinden sich in Griechenland mehr als 12000 Menschen in Haft, obwohl die Gefängnisse nur für 9100 Häftlinge ausgelegt sind. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2010, Seite 2, Ausland

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