-
21.10.2010
- → Ausland
Bolivien erhält Zugang zum Meer
Ilo. Bolivien erhält an der peruanischen Küste einen
vereinfachten Zugang zum Pazifischen Ozean. Die Präsidenten
von Peru, Alan García, und Bolivien, Evo Morales,
unterzeichneten am Dienstag in der südperuanischen Hafenstadt
Ilo einen Vertrag über die Verpachtung eines peruanischen
Küstenabschnitts an Bolivien. Sie erneuern damit ein 1992
geschlossenes Abkommen, das den Bolivianern für 99 Jahre die
Nutzung eines fünf Kilometer langen Abschnitts zur Abwicklung
ihrer Importe und Exporte zugestand. Der Vertrag wurde jedoch nie
umgesetzt. Bisher nutzt Bolivien die chilenischen Häfen. Das
Andenland Bolivien mußte am Ende des Salpeterkriegs gegen
Chile (1879–1883) 400 Kilometer Küste an Chile abtreten
und besitzt seitdem keinen eigenen Meerzugang mehr. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 3,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland