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Aigner und Schaar kritisieren Facebook

Stuttgart. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) und der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar haben den Internetdienst Facebook scharf kritisiert. Am Wochenende war bekanntgeworden, daß durch eine Datenschutzlücke auch E-Mail-Adressen von Nichtnutzern des Dienstes gespeichert und verbreitet werden. Schaar forderte die US-Verbraucherschutzbehörde am Montag auf, Facebook umgehend anzuweisen, diese Praxis abzustellen, da sie gegen internationales Recht verstoße. Aigner bezeichnete das Verhalten der Betreiber als »fast schon unverschämt« und betonte die Möglichkeit, Klage gegen Facebook einzureichen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.10.2010, Seite 2, Inland

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