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14.10.2010
- → Ausland
Peru: García wird Ohrfeige vorgeworfen
Lima. Der peruanische Präsident Alan García hat am
Mittwoch eingestanden, eine »Auseinandersetzung« mit
einem Jugendlichen gehabt zu haben. Mit dem Eingeständnis
reagierte er auf Medienberichte, nach denen er einem jungen Mann
während eines Krankenhausbesuchs geohrfeigt haben soll, weil
dieser ihn als »korrupt« beschimpft hatte.
García bestand jedoch darauf, gegenüber dem
Jugendlichen nicht handgreiflich geworden zu sein. Er habe
lediglich verbal auf die Anfeindungen reagiert. Den Journalisten,
die über den Vorfall berichtet hatten, warf er vor, Klatsch
verbreitet zu haben, nur um die Auflage zu steigern.
(PL/jW)
(PL/jW)
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