Zum Inhalt der Seite

Guantánamo-Häftling vor Zivilgericht

New York. Vor einem New Yorker Bundesgericht hat der erste Zivilprozeß gegen einen ehemaligen Gefangenen des US-Gefangenenlagers Guantánamo begonnen. Die Staatsanwaltschaft warf dem Angeklagten Tansanier Ahmad Khalfan Ghailani am Dienstag vor, als Mitglied des Terrornetzwerks Al-Qaida maßgeblich an der Organisation der Anschläge auf die US-Botschaften in Tanasania und Kenia 1998 mit 224 Todesopfern beteiligt gewesen zu sein. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.10.2010, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!