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Soziale Ungleichheit in USA akzeptiert
Washington. US-Bürger schätzen die soziale Lage in ihrem
Land viel zu positiv ein. Die Menschen in den USA glauben,
daß die reichsten 20 Prozent der US-Bevölkerung etwa 59
Prozent des gesamten Vermögens besitzen, wie aus am Donnerstag
veröffentlichten vorläufigen Ergebnissen einer
großangelegten Studie der Harvard-Universität und der
Duke-Universität hervorgeht. Tatsächlich verfügt das
obere Fünftel der US-Gesellschaft allerdings über 84
Prozent des landesweiten Vermögens. Zum Idealbild der
Reichtumsverteilung interviewt, plädierten die Befragten
dafür, daß die reichsten 20 Prozent etwa ein Drittel des
Vermögens besitzen sollten. (AFP/jW)
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