Zum Inhalt der Seite

Soziale Ungleichheit in USA akzeptiert

Washington. US-Bürger schätzen die soziale Lage in ihrem Land viel zu positiv ein. Die Menschen in den USA glauben, daß die reichsten 20 Prozent der US-Bevölkerung etwa 59 Prozent des gesamten Vermögens besitzen, wie aus am Donnerstag veröffentlichten vorläufigen Ergebnissen einer großangelegten Studie der Harvard-Universität und der Duke-Universität hervorgeht. Tatsächlich verfügt das obere Fünftel der US-Gesellschaft allerdings über 84 Prozent des landesweiten Vermögens. Zum Idealbild der Reichtumsverteilung interviewt, plädierten die Befragten dafür, daß die reichsten 20 Prozent etwa ein Drittel des Vermögens besitzen sollten. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2010, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!