Zum Inhalt der Seite

England: Ermittlungen gegen Koran-Gegner

London. Die britische Polizei hat sechs Männer unter dem Verdacht der Anstachelung zu Rassenhaß festgenommen. Die Verdächtigen hatten ein Video ins Internet gestellt, demzufolge sie am 11. September offenbar zwei Exemplare des Korans verbrannten. Die Polizei in der nordenglischen Region Northumbria erklärte am Donnerstag, die Männer seien gegen eine Kaution auf freien Fuß gesetzt worden. Gegen sie werde weiter ermittelt.

(dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 24.09.2010, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!