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Kolumbien meldet Tod von FARC-Chef

Bogotá. Die kolumbianische Armee hat nach eigenen Angaben den Militärchef der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC), Jorge Briceño alias »Mono Jojoy«, getötet. Der als Vizechef der Guerilla geltende Comandante sei am frühen Morgen bei einem Gefecht getötet worden, sagte Generalstaatsanwalt Guillermo Mendoza im Rundfunk. Die Leiche sei von der kolumbianischen Armee geborgen worden. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos deutete an, daß der Militäreinsatz durch Informationen von Spionen innerhalb der FARC unterstützt wurde.

Nur einen Tag zuvor hatte die Organisation, deren Stärke regierungsunabhängige Organisationen auf 10000 Kämpfer schätzen, in einem Kommuniqué erneut ihre Bereitschaft zur Aufnahme von Friedensgesprächen erklärt.
(AFP/PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.09.2010, Seite 1, Ausland

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