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Transnet droht mit Arbeitskampf

Frankfurt/Main. Im Streit um einen Branchentarifvertrag für den Schienennahverkehr haben die Gewerkschaften Transnet und GDBA den Privatbahnen am Mittwoch eine Frist gesetzt. Sollten sich die fünf Unternehmen Abellio, Arriva, Benex, Keolis und Veolia bis Ende des Monats nicht zu einem einheitlichen Lohnniveau bekennen, drohten Streiks, teilten Transnet und GDBA in Frankfurt am Main mit. Die Angebote der Privatbahnen seien viel zu gering. Die Gewerkschaften fordern ein Tarifniveau, »auf dem schon heute 90 Prozent der Beschäftigten im Schienen-Personennahverkehr (SPNV) bezahlt werden«. Ein Spitzengespräch am 1.Oktober sei für die Unternehmen »die letzte Möglichkeit, Arbeitskampfmaßnahmen zu verhindern«, so die Gewerkschaften.(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.09.2010, Seite 1, Kapital & Arbeit

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