Zum Inhalt der Seite

Henkel rechnet mit SPD-Zickzackkurs

Erfurt. Der frühere BDI-Chef Hans Olaf Henkel hat den Beschluß der SPD, die Einführung der Rente mit 67 zu verschieben, als »sachlich und politisch falsch« kritisiert. Der Thüringer Allgemeinen (Dienstagausgabe) sagte Henkel, die Wähler seien »nicht so doof, daß sie vergessen würden, daß es die SPD selbst war, die die Rente mit 67 einführte«. Die Partei habe die Volte bei der Rente mit 67 nur vollzogen, »um Gabriel etwas Luft zu verschaffen«. In zwei Jahren werde der SPD-Chef »wieder mit dramatischen, opportunistischen Zick-Zack-Kursen glänzen und den Beschluß kassieren«. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2010, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!